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Di, 31. Mai – 19.00 Uhr: Antisemitismus in Württemberg 1871 bis 1933 – Der Tübinger Historiker Martin Ulmer berichtet über Judenhass, der bereits Generationen vor dem Nazi-Terror in der Region Platz griff. Auch antisemitische Haltungen in Militärkreisen greift er in seinen Untersuchungen auf; für Ludwigsburg als großen Garnisonsort ein spannendes Thema. Veranstaltungsort: Staatsarchiv, Arsenalplatz 3, Ludwigsburg. Eintritt 5,-€ (3,- € für Schüler/innen und Studierende)

Sa, 4. Juni – 16.00 Uhr: Zu Besuch bei verfolgten Nachbarn – Rundgang mit der Stolperstein-Initiative Ludwigsburg zu Orten in der Weststadt. Treffpunkt vor der Musikhalle, gegenüber dem Bahnhof · Eintritt frei, Spenden willkommen.

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Sa, 4. Juni – 19.00 Uhr: Duo Nihz: Eine Flamme, die nie verlöscht – Lieder von Menschen aus Konzentrationslagern – Bobby Rootveld (Gitarre und Gesang) und Sanna van Elst (Blockflöte und Gesang) führen Musik von eingsperrten Komponisten auf, Lieder aus verschiedenen KZs sowie Stücke, die den Völkermord der Nazis an Jüdinnen und Juden im Rückblick besingen. Widerstand und Trauer sind wichtige Themen, aber auch Hoffnung für die Zukunft. Veranstaltungsort: Beck’sches Palais, Stuttgarter Straße 12/1, Ludwigsburg. Eintritt 10,- € (6,- € für Schüler/innen und Studierende).
Mehr über die Musiker und das Programm gibt es
hier (bitte klicken)

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Fr, 10. Juni – ab 18.30 Uhr: Danke!Fest – den Synagogenplatz als Ort der Zusammenkunft und des Feierns erleben. Für alle, die den Synagogenplatz stark gemacht haben: Musik · Bewirtung · Gespräche · Unterhaltung. Es spielt „Souzas Traum“. Auch bei schlechtem Wetter ;-).

So, 10. Juli – 17.00 Uhr:
Das Schloss an der Grenze – Vortrag von Dr. Martin Kalusche über die Konfrontationen und Kooperationen der Heil- und Pflegeanstalt mit dem Krankenmord-Programm der Nazis. Veranstaltungsort: Haus der Diakonie, Untere Marktstraße 3, Ludwigsburg. Eintritt 5,- € (2,– € für Schüler/innen und Studierende).




Der Synagogenplatz in Ludwigsburg ist ein weitgehend leerer Platz. Eine offene Wunde in der Stadt.
Er erinnert an die Synagoge, die hier an der Ecke Alleenstraße / Solitudestraße von 1884 an stand.

Er erinnert auch an die Zerstörung dieser Synagoge durch Ludwigsburger Nazis am 10. November 1938.
Und er erinnert erst recht an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt,
die unter dem NS-Regime ausgegrenzt, beraubt, verfolgt, vertrieben und ermordet wurden.

Und er fordert täglich auf, die Menschenrechte zu achten –
auch die von Menschen, die heutzutage aus ihrer Heimat fliehen,
so wie unter der NS-Diktatur Menschen auch aus Ludwigsburg zu fliehen versucht haben,
um ihr Leben zu retten und Freiheit zu finden.





Ausgezeichnete Kurzgeschichte...



Aktuelles:

Das nächste Treffen von Arbeitskreis Dialog Synagogenplatz / Förderverein Synagogenplatz (zugleich Mitgliederversammlung):
Mittwoch, 1. Juni 2016, am Besprechungstisch von INFO & IDEE, Schillerstraße 13/2 um 19.30 Uhr.

Diskussionen und Entscheidungen über die anstehenden Aktivitäten für sinnvolle Erinnerung und für eine solidarische Gesellschaft.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!







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