Alle Interessierten sind herzlich eingeladen:
Nächstes Treffen am Dienstag, 15. Mai 2012, um 19.30 Uhr
im Ratskeller-Pavillon
Der Dialog mit der Stadtverwaltung und Gemeinderat kommt in Gang - doch zuvor wollen wir uns nochmals intern abstimmen: inhaltlich (welche Anforderungen formulieren wir für den künftigen Synagogenplatz? Welche der bisherigen Vorschläge kommen dem nahe?) und personell (wer soll an den Sitzungen von Vertreter/innen aus Stadtverwaltung, Gemeinderat und Arbeitskreis von unserer Seite dabei sein?).

Folgende Bedingungen wurden beim letzten Treffen formuliert und können zumindest die Diskussionsgrundlage für unsere Besprechung sein:
- Die Namen (aller Vertriebenen, Ermordeten) müssen aufgeführt werden
- Infrastruktur für kulturelle Veranstaltungen müssen gegeben sein: Stromanschluss, Stuhllager usw.
- eine partielle oder variable Überdachung des Platzes ist notwendig
- Barrierefreiheit
- Information über den Synagogenplatz und die jüd. Bürger/innen (zumindest für die Zeit 1933-1945). Falls man ein Displaysystem nehmen sollten auch eine Verknüpfung zu den Stolperstein-Informationen, Bildmaterial usw.
-Synagogenplatz als Straßenschild
- Parkplätze vor dem Platz wegnehmen, andere Pflasterung.
- Erkennbarket des Platzes als ehemaliger Synagogenplatz z.B. durch Davidstern, Menora
- Grundriss der Synagoge sollte sichtbar sein (bleiben)
- Verbesserung des derzeitigen Bodenbelags
- Platzbeleuchtung deutlich verbessern.
- emotinonales Gestaltungselement (z.B. Koffer) wird gewünscht
- "Mahnung für die Zukunft" wie?

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!




Über 30 Vorschläge aus der Bevölkerung
Wie soll der Synagogenplatz künftig aussehen, wie soll er genutzt werden?
Der Arbeitskreis „Dialog Synagogenplatz“ hat alle Interessierten aufgerufen, sich hierüber Gedanken zu machen.
Die Resonanz war sehr stark und vielfältig.
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2011SynPl-Erinnern_16-
Erinnerungsveranstaltung am 10. November 2011: Landesrabbiner Netanel Wurmser beklagte, dass der Platz der früheren Synagoge heute „eine Einöde“ sei „mit Bäumen dazwischen“ – er dankte dem Arbeitskreis „Dialog Synagogenplatz“ und den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich dafür einsetzen, dem Ort „wieder ein würdiges Aussehen“ zu geben. Einer der Beiträge: Ein Ausschnitt aus der Mauthausen-Kantate von Iakovios Kambanellis und Minis Theodorakis.







Infostand auf dem Wochenmarkt – hier auf dem Rathaushof


Vorträge für eine breite Diskussion über Platzgestaltung und -nutzung



SynPl-AK_Sept'09007
Treffen in kleinerer und größerer Runde, um das weitere Vorgehen zu beraten und umzusetzen

Leere-Stelle-09 FOT
Puppentheater auf der Straße oder im Saal – die Geschichte der Ludwigsburger Synagoge einmal ganz anders erzählt.